Das Wüten der ganzen Welt – Marten ‚t Haart


Das Wüten der ganzen Welt - Maarten 't Haart

Es war an einem Samstagmorgen,

als meine Frau zufällig auf dieses Buch gestossen ist. Nachdem sie es verschlungen hatte, wollte ich mich natürlich auch faszinieren lassen – auch wenn ich den Namen Maarten t‘ Hart bisher noch nie gehört habe.

Ich tue mich oft schwer mit neuen Autoren. So war es auch hier am Anfang. Fremde holländische Namen und Begriffe, die ich mir fast nicht merken kann. Und dann geschieht ein Mord und damit war ich mittendrin. Aus einer eher idyllischen Geschichte des musikalisch begabten Jungen Alexander Goudveyl wird plötzlich ein hochspannender Krimi. Die jahrelange Suche nach dem Mörder lässt dem Protagonisten keine Ruhe. Maarten t‘ Hart schafft es, die Leser zu packen. Dieser Autor ist ein Beispiel dafür, wie man einen spannenden Krimi schreiben kann, ohne dass gleich die ganze Menschheit ermordet wird. Umso überraschender ist der Schluss, der einem zu denken gibt. Aber das scheint mir auch das Ziel dieses Autors zu ein …

Das Wüten der ganzen Welt

Maarten t‘ Hart schildert in seinem Roman die kleine Welt eines südholländischen Städtchens. Dort, in der President Steynstraat, ist der Komponist Alexander Goudveyl als Sohn eines Lumpenhändlers aufgewachsen, grossgezogen mit Gebeten und den alten Geschichten vom Krieg. Dreissig Jahre später erinnert er sich an diese Zeit, vor allem an den 22. Dezember 1956, einen regennassen Samstagnachmittag, an dem der Polizist Vroombout ermordet wurde … Der damals noch junge Alexander war Zeuge dieses Mordes und nicht nur das, auch er wurde bedroht. Dieses Ereignis prägte ihn. Erst wenn der Mordfall geklärt wird, kann Alexander in Ruhe weiterleben …

 


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